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Hallo und Herzlich Willkommen zur ersten Episode des autocontext Podcasts von Derek Finke. Ich möchte in dieser ersten Episode darauf eingehen, wer ich bin, was ich mache bzw. warum ich diesen Podcast hier veranstalte und warum das vielleicht für dich interessant ist.

Warum gibt es den autocontext Podcast?

Das Autobusiness, in dem ich schon viele Jahre tätig bin, ist ein relativ statisches Geschäft. Soll heißen, dass Geschäftsmodell im Automobilbereich ist seit vielen Jahren mehr oder weniger unverändert geblieben. Natürlich gab es ringsherum immer wieder Veränderungen und Anpassungen, die mehr mit Trends oder mit Weiterentwicklung zu tun hatten, aber das grundsätzliche Geschäftsmodell, in dem es irgendwo ein Haus gibt, in dem Autos stehen und in dem jemand sitzt und Autos verkauft oder, dass Kunden in dieses Haus reingehen können, um Autos zu kaufen, hat sich im Grunde nie verändert.

Wir erleben jetzt erst, nach gut 100 Jahren Autogeschäft, die ersten bahnbrechenden Veränderungen. Dinge, die das Geschäftsmodell auf dem Kopf stellen können, vielleicht sogar werden oder vielleicht sogar schon in Teilen getan haben. Ich habe manchmal den Eindruck, dass die Automobilbranche selbst zwar auf der einen Seite weiß, dass es nicht mehr ewig so bleiben wird wie es ist und dass es doch schon eine starke Veränderung geben wird. Aber ein Beharrungsvermögen, frei nach dem Motto: „Naja, wir halten erstmal noch eine Weile durch. Mal sehen, wie lange es noch so geht“, ist doch relativ ausgeprägt ist. Das mag grundsätzlich nicht unbedingt etwas Schlechtes sein, denn ich denke, es macht wenig Sinn, jedem Trend hinterher zu laufen.

Doch es macht durchaus Sinn sich auch mit den Dingen zu beschäftigen, die da auf uns zukommen könnten. Niemand hat eine Glaskugel, die habe ich nicht und die haben andere nicht, aber ich denke es hilft, sich mit den Trends und mit den Entwicklungen zu beschäftigen. Es ist auch richtig, sich mit interessanten Ideen rund um das Geschäft mit dem Automobil zu beschäftigen und das ist der Sinn und Zweck dieses Podcast.

Inhalt des autocontext Podcasts

Ich möchte hier nicht den Oberlehrer spielen oder den großen Berater. Sondern mir geht es darum, eigene Gedanken einzubringen. Das sind Gedanken, die ich mir gemacht habe über die Jahre, das sind aber auch Dinge, die ich woanders gehört habe und hier und da auch weitererzähle und diese noch weiter anreichere mit eigenen Gedanken. Wo ich sage: „Mensch, wenn man das und das noch miteinander verbindet, dann könnte dabei etwas noch Schöneres oder noch Sinnvolleres rauskommen.“ Das sind aber auch Dinge, die andere Leute oder andere Menschen, die auch in der Branche, in dem Geschäft oder rund um das Geschäft tätig sind, mitzuteilen haben.

Deshalb wird dieser Podcast aus vielen verschiedenen Episoden bestehen, d.h., ich werde zum einen Episoden machen, die ich ganz alleine bestreite, wo ich vielleicht nur meinen Senf absondere, wo ich eigentlich nur meine Meinung, meine Ideen, meine Ansätze, meine Auffassungen mitteile, die für den einen Mal mehr, für den anderen Mal weniger interessant sind. Zum anderen wird es Folgen/Episoden geben, die mit Interviews laufen, wo Menschen aus dem Autobusiness bzw. auch Menschen, die nicht unbedingt etwas mit dem Autobusiness etwas zu tun haben, interviewt werden.

Dies sind Menschen, die in anderen wirtschaftlichen Bereichen, ob es jetzt im Handwerk oder auch woanders mit tollen Ideen aufgefallen sind und mal aus der Art schlagen und über diesen Weg differenzieren, also anders sind, als die breite Masse und über dieses positive Anderssein einfach ihr Geschäft machen. Ich glaube, das ist ein Punkt, der gerade in unserem sehr uniformen Geschäft mit dem Automobil, gerade im Vertragshandel, durchaus sehr interessant sein kann, denn ich glaube viele Händler haben es echt nötig sich zu differenzieren und viel weniger bei der Gleichmacherei mitzumachen. Das ist der Grund für diesen Podcast.

Ziel des autocontext Podcasts

Ich möchte über diesen Weg Anregungen geben, Ideen vermitteln und mit Euch ins Gespräch kommen. Ich freue mich über Rückmeldungen, über Feedback, sowohl über die positiven als auch die kritischen Rückmeldungen. Denn ich glaube, nur daraus kann ich lernen. Mein Ansatz ist, aus Fehlern zu lernen bzw. über die Dinge, die ich hier tue, Feedback zu bekommen, um daraus wiederum meine Schlüsse zu ziehen. Frei nach dem Motto: „Wenn das und das nicht passt und das und das nicht gefällt oder das und das nicht angenommen wird von Euch, von den Hörern, dann entwickle ich das einfach weiter oder stelle es um oder schaffe es ab.“

Ich hoffe, dass ich über diesen Weg ein paar Hörer erreichen kann, die sich in der Branche bewegen, die auch Interesse daran haben, mal über den Tellerrand hinaus zu blicken. Das ist also das, was ich hier machen will. Mir geht es auch nicht darum die Fachzeitschriften, wie zum Beispiel Autohaus, kfz-betrieb oder die Automobilwoche zu ersetzen. Ganz im Gegenteil, ich denke, die haben nach wie vor ihre Berechtigung. Mir geht es eher darum, ergänzend dazu die ein oder andere Information noch einmal zu besprechen.

Dinge, die vielleicht da aufgetaucht sind, nochmal zu besprechen oder mit Gedanken weiterzuentwickeln, denn oftmals ist es ja so: man liest oder hört irgendwas, aber weiß in dem Moment nicht genau, wie meinen sie das jetzt. Linksrum, rechtsrum, Mitte. Man hat nicht die direkte Möglichkeit nachzufragen und oftmals verlieren sich auch solche Dinge im Tagesgeschäft. Über dieses Medium Podcast könnte man solche Themen weiterentwickeln oder weiterspinnen, um über diesen Weg dann noch einfach ein paar neue Ansätze zu entwickeln.

Damit ist das Ziel klar. Mir geht es darum, Veränderungen im Denken zu bewirken, Ideenansätze zu liefern, auch mal die Sachen von einer anderen Seite zu betrachten, was nicht immer dazu führen muss, das man Dinge verändert, aber es soll eben mittelfristig dazu führen, dass man sein Geschäft zu seinem Vorteil noch etwas positiver weiterentwickelt.

Zielgruppe & Ansprechpartner

Meine Zielgruppe sind im Wesentlichen Vertragshändler, da ich aus dieser Branche komme und viele Jahre für den Vertragshandel gearbeitet habe. Angesprochen sind Inhaber/Geschäftsführer von Autohäusern, aber auch Verkaufsleiter, Serviceleiter und alle Mitarbeiter im Autohaus, die sich selbst als Persönlichkeiten weiterentwickeln möchten. Oder neue Dinge, die man so woanders nicht bekommt, dazulernen möchten und auf fachlichem Level mit anderen Menschen diskutieren oder ins Gespräch kommen wollen.

Wann erscheint der Podcast?

Ich habe mir vorgenommen, wöchentlich senden, d. h., ich werde immer Montagmorgen um 08:00 Uhr meinen Veröffentlichungstermin haben. Ich habe dann eine Woche Zeit, um wieder neues Material zu produzieren und bemühe mich, in diesem Zeitraum zu bleiben. Mal sehen wie es sich entwickelt, wie es angenommen wird, wie ich mich auch mit der Zeit entwickle und wie ich auch die Möglichkeit habe, mal wieder auf Gesprächspartner/Interviewpartner zuzugreifen, mit denen ich ganz gerne ins Gespräch kommen möchte.

Interviewpartner

Wenn von Eurer Seite aus Interesse besteht, zu sagen: „Mensch, schlage doch mal den X oder den Y vor oder meinetwegen auch Frau Meier oder Frau Müller, dann wäre ich echt dankbar dafür, wenn ich Input von Euch bekomme, wen man mal ansprechen sollte oder mal könnte. Falls ihr zu diesen Personen einen direkten Draht habt und ich vielleicht nicht, dann wäre ich Euch sehr verbunden, wenn ihr mich dort erwähnt oder auch gleich direkt ins Gespräch bringt. Das Interview und das Ansprechen der Mitarbeiter oder Leute mache ich selbst, aber es wäre sehr nett, wenn ihr mich da schon einmal ins Gespräch bringt, damit ich am Ende nicht kalt am Telefon auflaufe und die Leute von nichts wissen oder kein Interesse haben. Da ist es dann schon besser, durch diese Empfehlung von Euch, schon einmal direkt reinzukommen.

Wer bin ich?

Ich bin Derek Finke, gelernter KFZ-Mechaniker. Nach der Absolvierung der Meisterschule war ich viele Jahre in und um das Automobilgeschäft tätig. Es folgten viele Berufsjahre in der Autovermietung, weniger auf der operativen Seite, mehr im Bereich des Franchisekonzeptes, wo ich für den Franchisegeber viele Jahre Franchisenehmer akquiriert, trainiert, beraten und weiterentwickelt habe. Später folgte die Durchführung von Trainings und eine Tätigkeit als Projektmanager im Bereich der Softwareentwicklung, wobei ich selbst nicht entwickelt habe, sondern mehr den theoretischen Input dafür lieferte.

Im Anschluss daran folgten viele Jahre als Geschäftsführer in einem Kleinunternehmen, was zu 100 % einem großen deutschen Händlerverband gehört. Dieses Unternehmen hatte Beratungscharakter, sowohl in Richtung Verband, als auch der Mitgliedsunternehmen. Einige Projekte innerhalb dieses Händlerverbands initiierte und begleitete ich mit, was mich wiederum zu vielen neuen Erkenntnissen geführt hat. Es folgten darauf mehrere Jahre bei einer Marketingagentur, die sich auch wiederum nur auf die Automobilbranche stützt und nur im digitalen Marketing tätig ist. Mein Berufsweg hat sich immer rund um das Autogeschäft/Autobusiness gedreht, aber von vielen verschiedenen Seiten, erst operativ im Autohaus, später dann strategisch sowie taktisch und dann unter dem Marketingaspekt.

Selbständigkeit

Seit geraumer Zeit, also seit knapp einem Jahr, sind meine Frau und ich mit einer eigenen Marketingagentur selbständig, die sich nicht nur, aber auch, an die Automobilwirtschaft richtet. Wir arbeiten heute mit Autohäusern, Zweiradhändlern, Händlerverbänden sowie Werkstätten zusammen und haben darüber hinaus auch noch andere Kunden außerhalb des Automobilgeschäftes, was ich als eine sehr spannende Erfahrung sehe. Denn so dreht man sich nicht immer nur in der eigenen Branche, sondern kann auch mal über den Tellerrand hinaus sehen und schauen, was machen andere, wie entwickelt sich das Geschäft in ihren Bereichen weiter, wie lösen sie ihre Probleme und was kann man daraus für das Autogeschäft mitnehmen.

Beratung von Autohäusern

Ich selbst berate auch Autohäuser rund um das Thema Marketing, aber auch das Thema Strategie, strategische Weiterentwicklung, soll heißen: „Wo stehe ich heute, wo will ich hin und wie sieht der rote Faden dazwischen aus?“ Welche Strategien sind eben sinnvoll, um die Ziele zu erreichen bzw. welche Maßnahmen leiten sich daraus teilweise ab und wenn der Händler will, dann machen wir auch diese Maßnahmen für sie. Ansonsten begleiten wir den Händler auch dabei, wenn er es mit einer anderen Werbeagentur machen will, was auch sein gutes Recht ist und versuchen beide dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Meine Frau und ich teilen uns die Aufgaben im Unternehmen. Sie ist die Spezialistin im Bereich der Kommunikationsdienstleistung, also Inbound- und Outbound Telefonie, während ich diesen Podcast führe.

Persönliches Ziel

Mein Ziel ist es hier einmal pro Woche zu podcasten, Interviews zu führen oder eben auch eigene Gedanken einzubringen. Ich hoffe, dass wir das alles so gut hinkriegen, genügend Hörer gefunden werden und das die Sache auch angenommen wird. Mein großes Ziel ist es, mit Euch ins Gespräch und in die Diskussion zu kommen, Feedback von Euch zu erhalten, um gemeinsam hier vielleicht etwas zu entwickeln, was uns allen irgendwie nützt. Dass Input rüberkommt, was ihr woanders so nicht erhalten würdet.

Mir hilft so etwas natürlich, weil ich Kontakt zu anderen Menschen bekomme, an die ich sonst vielleicht so nicht komme, wo es schwer wäre an diesen Menschen zu gelangen und weil ich über diesen Weg sehr viel dazu lernen kann. Ein ganz wesentlicher Punkt ist es für mich, auch viel dazuzulernen und über den Kontakt mit Menschen, mit anderen Ansichten, mit anderen Meinungen, mit anderen Methoden sich zu überlegen: „Mensch, was kannst du daraus noch besser machen.“

Ich werde mich bemühen, das Ganze auf der „Du“ Basis zu machen, bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich hier und da mal wieder ins „Sie“ wechsle, das ist glaube ich hier der Anfangsaufregung geschuldet bzw. einfach eine Effekthandlung, wenn man so möchte. Wenn man hier einfach vor einem Mikrofon sitzt und sich auf das Thema konzentriert, dann vernachlässigt man den Gedanken, ob man gerade beim Du oder beim Sie ist. Ich möchte das Ganze auf der Du Basis machen, so dass wir hier näher zusammenrücken. Wer sich davon nicht angesprochen fühlt, tut mir leid, das ist halt so, aber in dem Geschäft, in dem ich tätig bin, also sehr viel im Bereich der Marketingthemen, da ist es einfach üblich, sich mit Du anzureden und wie gesagt, man kann das ganze Du ja auch wertschätzen.

Ich freue mich, dass ich die erste richtige Episode, eigentlich ist das hier ja die nullte Episode, auch wenn man das so nicht zählen kann, rausbringen kann und hoffe, dass wir hier gemeinsam eine tolle Sache gestalten. Ein Hinweis noch, auf www.derekfinke.com findet ihr meine Webseite inklusive Blog und allen Episoden des Podcast. Zu jeder Episode wird es nicht nur die Audiodatei auf meiner Webseite geben, sondern auch den Text, den ich spreche.

Weitere Informationen findet ihr auf Facebook.

Diejenigen, die lieber lesen, finden in den transkribierten Texten oder in den Shownotes wichtige Informationen, die in den Interviews oder in den Gesprächen besprochen werden. Diese werden dann auch auf der Webseite veröffentlicht. Das war es bis jetzt, ich danke Euch fürs Lesen und freue mich auf die neue Episode.

Bleibt mir gewogen. Toi Toi Toi
Euer Derek Finke